Weko ermittelt gegen die SDA
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Die Wettbewerbskommission (Weko) prüft die Preispolitik der Schweizerischen Depeschenagentur AG (SDA). Vorabklärungen hätten «unzulässige Verhaltensweisen» der Agentur ergeben, so die Weko in ihrer Mitteilung vom Donnerstag.
Eine Untersuchung, die am Mittwoch eröffnet wurde, soll nun zeigen, «ob die SDA ihre allfällige marktbeherrschende Stellung missbraucht hat, indem sie Konkurrenten behindert hat».
Die Vorabklärung habe Anhaltspunkte dafür ergeben, dass das Preissystem der SDA darauf ausgerichtet sei, «die Konkurrenz zu schwächen, sie aus dem Markt zu drängen und gleichzeitig Markteintritte anderer Nachrichtenagenturen in die Schweiz zu verhindern». Die Weko untersucht insbesondere die Umstände, die zur Einstellung der Geschäftstätigkeit der SDA-Konkurrentin AP Schweiz per Februar 2010 geführt haben. In diesem Zusammenhang seien speziell die Rabattpolitik der SDA mit der Gewährung von Exklusivitätsrabatten sowie die Koppelung von Angeboten von Interesse. Ausserdem werde in der Untersuchung geprüft, ob mit dem Preissystem auch Kunden benachteiligt wurden oder werden.
Die sda nehme vom Entscheid der Weko Kenntnis und sehe der Untersuchung gelassen entgegen, so die Agentur in einer Mitteilung. (khe)
Erstellt: 23.02.2012, 08:20 Uhr
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