Überregional

Kältewelle im Anmarsch

Aktualisiert am 26.01.2012

Auf einen viel zu milden Januar soll nun die Kältewelle folgen. Schnee wird nur wenig erwartet.

Wenig Schnee, dafür kalt: in den kommenden Tagen hält der Winter wenigstens temperaturmässig Einzug. (Archivbild: ZO/AvU)

Wenig Schnee, dafür kalt: in den kommenden Tagen hält der Winter wenigstens temperaturmässig Einzug. (Archivbild: ZO/AvU)

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Der Januar zeigt sich bisher von seiner milden Seite. Im Flachland wurden gemäss Meteonews Temperaturüberschüse von zwei bis drei Grad verzeichnet. Verantwortlich für die milden Temperaturen seien die häufigen West- bis Nordwestlagen, welche in den Bergen überdurchschnittlich viel Schnee brachten, im Flachland hingegen für einen zu milden Januar sorgten.

Doch jetzt soll alles anders werden. Ein riesiges Kältehoch über Russland bestimme zunehmend auch das Wetter im Alpenraum. Mit östlichen Winden werde kalte, aber meist trockene Festlandluft herangeführt, heisst es in der Mitteilung weiter. Ein Tiefdruckgebiet über dem Mittelmeer löse über der Schweiz zeitweise schwache Schneefälle aus. Die genaue Zugbahn des Tiefs sei noch sehr unsicher, daher seien die zu erwartenden Schneemengen noch schwer zu prognostizieren. Die Mengen dürften allerdings eher gering ausfallen.

Zu beginn der neuen Woche dürfte sich dann die Kaltluft über der Schweiz festsetzen, so dass im Flachland der Alpennordseite eistage erwartet werden müssen. (kes)

Erstellt: 26.01.2012, 19:41 Uhr

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