Überregional

Bundesrat will Folgen der neuen Spitalfinanzierung analysieren

Aktualisiert am 25.05.2011

Sechs Studien sollen zeigen, wie sich die neue Spitalfinanzierung ab 2012 auf das Gesundheitswesen auswirkt. Der Bundesrat hat heute Mittwoch, 25. Mai, das Konzept für die Wirkungsanalyse verabschiedet.

Die Krankenkassen kündigen aufgrund der Fallpauschale einen Prämienschub an. (Symbolbild: key)

Die Krankenkassen kündigen aufgrund der Fallpauschale einen Prämienschub an. (Symbolbild: key)

Die neue Spitalfinanzierung mit Fallpauschalen wird auf Anfang 2012 eingeführt. Für die ersten sechs Jahre soll die Wirkung wissenschaftlich untersucht werden. Dies hat der Bundesrat am heutigen Mittwoch beschlossen. Schon bei Halbzeit, 2015, soll der Bedarf für Änderungen geprüft werden. Zu einer Wirkungsanalyse ist der Bundesrat gesetzlich verpflichtet.

Im Konzept, das die Berner Fachhochschule und die Universitäten Zürich und Genf erarbeitet haben, ist eine breite Palette abgedeckt. Der Bundesrat will unter anderem wissen, wie sich die neue Spitalfinanzierung auf die Kosten des Gesundheitswesens, die Qualität der Pflege, die Versorgung und auf die Spitallandschaft auswirkt. Auch der neue Risikoausgleich wird untersucht.

Über die Folgen der neuen Spitalfinanzierung wird derzeit von allen Seiten spekuliert. Die Krankenkassen kündigen deswegen einen Prämienschub an. Die Kantone halten diese Ansage für verfrüht. (kes/sda)

Erstellt: 25.05.2011, 11:10 Uhr

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