Keine Einsprachen gegen Schallschutzhalle am Flughafen
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Der geplante Bau einer Schallschutzhalle am Flughafen Zürich ist auf gutem Wege: Im Rahmen der öffentlichen Auflage, die am Dienstag abgelaufen ist, sind keine Einsprachen eingegangen, wie Daniel Göring vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) auf Anfrage sagt.
In einem zweiten Schritt erfolgt nun die die Plangenehmigung durch das Bazl. Voraussichtlich im Frühjahr werde die Bewilligung für den Bau der Halle erteilt werden können, sagt Göring. Vorgängig können sich noch der Kanton Zürich und das Bundesamt für Umwelt zum Projekt äussern.
Vom Reglement verpflichtet
Das seit Mitte 2010 geltende vorläufige Betriebsreglement verpflichtet den Flughafen Zürich, eine neue Schallschutzanlage für die Standläufe von Flugzeugtriebwerken zu bauen. Bei Standläufen handelt es sich um Triebwerkstests, bei denen nach Wartungsarbeiten oder Motorenwechseln die Triebwerke am Boden auf ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden.
Die Anlage soll die Lärmbelastung der Bevölkerung in den umliegenden Gemeinden – vor allem bei nächtlichen Triebwerktests – deutlich reduzieren. Die veralteten Röhrenschalldämpfer erfüllen die heutigen Anforderungen nicht mehr ausreichend.
Vorerst ein Provisorium
Die Flughafen Zürich AG hat sich für den Bau einer geschlossenen Halle entschieden. Die geplante Anlage ist 113 Meter lang, 90 Meter breit und 26 Meter hoch. Damit können alle Flugzeuge bis zur Grösse einer Boeing 747 aufgenommen werden.
Gebaut wird die Schallschutzhalle auf dem Vorfeld zur Werft. Unmittelbar neben diesem Standort errichtet der Flughafen derzeit eine provisorische offene Anlage. Diese soll für Standläufe zur Verfügung stehen, bis die neue Halle in Betrieb genommen werden kann.
Dies wird voraussichtlich 2014 der Fall sein. Sobald die geschlossene Schallschutzhalle in Betrieb ist, erfolgt der Rückbau der provisorischen Anlage. (rsc/sda)
Erstellt: 21.02.2012, 11:04 Uhr
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