Mehr Platz gebraucht als bewilligt
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Entdeckt hat die Ungereimtheit der Verkehrsclub der Schweiz (VCS), als er im vergangen Sommer gegen ein Ausbauprojekt der Migros in Volketswil rekurrierte. Der Gemeinderat hatte der Migros eine Vergrösserung der Nutzfläche von 13'260 auf 17'030 Quadratmeter bewilligt. Da der Migros im Jahr 1995 nur 9000 Quadratmeter zugestanden worden waren, wollte der VCS wissen, wann es zu der bisher unbemerkten Erhöhung von 9000 auf 13'260 Quadratmeter gekommen war, wie einem Bericht des «Tages-Anzeigers» zu entnehmen ist.
Behörden nicht absichtlich getäuscht
In der Folge forderte die Bauabteilung der Gemeinde Volketswil den Genosschenschaftsbund Migros Zürich unter Androhung von Abbruchsverfügungen auf, Stellung zu beziehen. Nach Rücksprache mit der Bauabteilung hat die Migros nun ein neues Gesuch eingereicht. Dieses umfasst neu auch die seit der Eröffnung um rund 4000 Quadratmeter vergrösserte Verkaufsfläche. Dabei handelt es sich vor allem um eine bisher unbewilligte Aussenverkaufsfläche. Die Bauabteilung zeigt sich laut dem «Tages-Anzeiger» besänftigt und glaubt nicht, dass die Migros die Behörden bewusst irreführen wollte.
Gemeinderat entscheidet
Über das neue Baugesuch entscheidet der Gemeinderat. Ob der VCS im Falle einer Bewilligung erneut rekurrieren will, ist noch offen. Streitpunkt dürften laut dem «Tages-Anzeiger» erneut die Parkplätze und -gebühren sein. (zol)
Erstellt: 08.01.2009, 09:00 Uhr



