Baubewilligung für «La Boîte»
Von Christian Brütsch. Aktualisiert am 30.01.2012 4 Kommentare
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Knapp zehn Jahre sind seit der ersten Baueingabe des Vereins Pavillon Nouvel vergangen. Sie erstanden den Pavillon nach der Expo.02 und wollten ihn am Greifensee neu platzieren. Während der Landesaustellung beherbergte der im Rostlook gehaltenen Gebäude ein Restaurant. Und auch in Zukunft soll das Gebäude ein Restaurant beherbergen. Aber mit Aussagen in diese Richtung wurde man in den vergangenen Jahren vorsichtig. Ein scheinbar endloses Hin und Her zwischen Befürwortern und Gegnern wurde losgetreten. Gegen die erste Baueingaben wurden Rekurse geführt.
Zum Teil wurde den Rekursen recht gegeben, aber grundsätzlich wurde die Zonenkonformität des Gesuchs bestätigt. Eine zweite Baueingabe, welche den beanstandeten Punkte Rechnung trägt, folgte im vergangenen Jahr. Sie wurde von den Instanzen geprüft – und für gut befunden. Auch wenn eine Reihe Ausnahmebewilligungen nötig sind, sieht der Kanton und die Stadt Uster keinen Grund eine Bewilligung vorzuenthalten.
Ausnahmebewilligungen
Die gängige Waldabstandslinie von 15 Metern wird nicht eingehalten und an der engsten Stelle beträgt der Abstand lediglich etwas mehr als sechs Meter. Das Amt für Landschaft und Natur hat aber unter Auflagen die forstrechtliche Bewilligung erteilt. Ebenso wurde die gewässerschutzrechtliche Bewilligung erteilt. Gegen diese Baubewilligung können wiederum Rekurse geführt werden. Jeoch nur zu Fragen, die in der ersten Runde nicht bereits rechtlich abgeklärt wurden.
Mit einem sogenannten Servitut von 1933, das angeblich zu Unrecht gelöscht worden ist, wollen Gegener verhindern, dass das La Boîte gebaut werden kann. Damit beschäftigt sich zurzeit in zweiter Instanz das Obergericht. Allerdings würde das Servitut Bauten für öffentliche Zwecke zulassen, was wiederum für das Seerestaurant sprechen würde.
Lesen Sie mehr dazu im ZO/AvU vom Dienstag, 31. Januar. (ZO/AvU)
Erstellt: 30.01.2012, 17:14 Uhr
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