Ueli Müller will Illnau-Effretikon künftig als Arbeitsstadt fördern
Aktualisiert am 12.07.2011 7 Kommentare
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Er sei ein Mensch der Kontinuität erklärte der frisch gewählte Stadtpräsident Ueli Müller (SP) im Interview mit «Radio Zürisee». Dennoch werde er auch eigene Ideen und Ziele in seine Amtszeit einbringen. So wolle er die Stadtentwicklung fördern und Illnau-Effretikon zu einer Arbeitsstadt machen. Das bedeutet auch eine Förderung des Gewerbes.
Weiter lege er Wert auf die Integration und auf die Kultur. Diese wolle er in Zusammenarbeit mit den Vereinen pflegen.
Müller wurde heute zum Stadtpräsident von Illnau-Effretikon gewählt und tritt die Nachfolge des Grünen Martin Graf an, der im Frühling in die Zürcher Regierung gewählt worden ist. Müller ist Berufsschullehrer und wird diese Tätigkeit weiterhin zu 50 Prozent ausüben. Wie er diesen Spagat schaffe, das werde sich zeigen, meinte er gegenüber «Radio Zürisee».
Klar unterlegen und knapp gewonnen
Die Wahl von Ueli Müller fiel relativ deutlich aus. Mit 2126 Stimmen hatte er 416 Stimmen mehr als sein Kontrahent aus der SVP, Urs Weiss. Damit stellt wieder das links-grüne Lager den Präsidenten, wie es dies seit 1974 ohne Unterbruch tut.
Deutlich knapper fiel der Entscheid bei der Wahl eines neuen Stadtrates aus. Dort konnte Urs Weiss den Erfolg für sich verbuchen. Mit 2126 Stimmen holte er nur 75 Stimmen mehr als die Grüne Esther Hildebrand.
Die Stimmbeteiligung bei diesen Wahlen war mit 41,3 Prozent überdurchschnittlich hoch.
Müller gehört seit 2006 dem Stadtrat an, wo er dem Werk- und Tiefbaudepartement vorsteht. Zuvor politisierte er für die SP während acht jahren im Grossen Gemeinderat. Bei der Wahl ums Stadtpräsidium war Müller von EVP, CVP, GLP, BDP, den Grünen sowie den Juso unterstützt worden. Die FDP stellte sich hinter den Quereinsteiger Urs Weiss. (kes/sda)
Erstellt: 10.07.2011, 13:31 Uhr
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7 Kommentare
Ueli Müller ist die richtige Wahl für unsere Stadt. Herzliche Gratulation! Dass die Grünen nicht mehr in der Exekutive vertreten sind, ist ein Verlust für uns und die Umwelt. Jetzt muss Urs Weiss seine Versprechen einlösen, notgedrungen in einem andern Ressort. Antworten

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