Bruno Zuppiger: Weiss er, was er will?
Aktualisiert am 22.01.2012 4 Kommentare
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Eigentlich wollte sich der gescheiterte Bundesratskandidt Bruno Zuppiger am 31. Januar in Dübendorf mit der Parteispitze ausprechen und zu den Vorwürfen, er habe sich am Erbe einer verstorbenen Angestellten bereichert, Stellung nehmen. Doch wie der «Sonntags Blick» in seiner heutigen Ausgabe schreibt, habe Zuppiger dieses Treffen abgesagt. In einem Mail verspreche er, alles zu unternehmen «um die vielen, teilweise falschen Unterstellungen und Vermutungen gegen meine Person zu entkräften und meinen Ruf als seriösen Politiker und Geschäftsmann wieder herzustellen».
Beim Zürcher Kantonalpräsidenten kommt dies Kehrtwende offenbar schlecht an. Das laufende Strafverfahren (wir berichteten) behindere ihn in seiner Amtsausübung, auch wenn die Unschuldsvermutung gelte, sagte Alfred Heer gegenüber dem «Sonntags Blick». Sollte Zuppiger tatsächlich unschuldig sein, habe er ja in einem Gespräch nichts zu verlieren.
Zuppiger hat unterdessen eine weitere Kehrtwende genommen und sei jetzt doch zu einem Treffen bereit, sagt Heer, jedoch erst nach dem 10. Februar. (kes)
Erstellt: 22.01.2012, 18:56 Uhr
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