Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule braucht neue Trägerschaft
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Die Schulbehörde Gossau hat entschieden, das Kursprogramm der hauswirtschaftlichen Fortbildungsschule für das 1. Halbjahr 2012 – bis zu den Sommerferien – wie bisher durchzuführen. Auch dieses Mal sei die Nachfrage gross und das Angebot werde rege genutzt, schreibt die Schulbehörde Gossau in einer Mitteilung.
Bei diesen Kursen für Erwachsene handle es sich aber nicht um eine Kernaufgabe der Volksschule. Zudem stehe die langjährige Leiterin und Organisatorin nicht mehr zur Verfügung. Die Schulbehörde wird das Kursangebot deshalb einstellen, sollte sich nicht eine neue Trägerschaft bilden. Eine Unterstützung der neuen Trägerschaft kann die Behörde in Aussicht stellen.
Gossauer wären für Weiterführung
Mit einem knappen Entscheid hatte das Stimmvolk am 4. September 2011 der Aufhebung des Gesetzes über die Hauswirtschaftliche Fortbildungsschule zugestimmt. Der Regierungsrat beschloss darauf hin, das Gesetz und die Verordnung auf den 31. Dezember 2011 ausser Kraft zu setzen. Es liegt nun in der Verantwortung der Gemeinden zu entscheiden, ob und welche Kurse sie auf eigene Kosten noch anbieten wollen. Die Gossauer Stimmberechtigten hatten die Vorlage knapp abgelehnt, was bedeutet, dass sie für die Weiterführung der Hauswirtschaftlichen Fortbildung gewesen wären.
(dro)
Erstellt: 30.01.2012, 12:02 Uhr
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