Sechsmal «Ja» für Oberländer Talente
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Das Casting für «Die grössten Schweizer Talente» ging am Samstagabend in eine weitere Runde. Bei der dritten Sendung der Castingshow des Schweizer Fernsehens mischten auch zwei Oberländer kräftig mit.
Der 54-jährige Servicetechniker Bruno Ciervo sang sich – in Gummistiefeln und mit Leiterwagen – in die Herzen von Jury und Publikum. Für seine Interpretation der Arie «Wenn ich einmal reich wär» aus dem Musical «Anatevka» erhielt der Illnauer viel Applaus sowie ein dreifaches «Ja» der Jury-Mitglieder Christa Riggozi, DJ Bobo und Roman Kilchsperger. Zum heimlichen Star der Sendung mauserte sich aber Ciervos Entdeckerin und Gesangslehrerin: Die 96-jährige Maria Keller spielte, ausser Konkurrenz, ein Solo am Flügel und erntete dafür eine Standing Ovation.
28 Turnerinnen auf der Bühne
Auch die Sportakrobaten von Wintiakro heimsten viel Applaus ein. Die 28 Turnerinnen zeigten in ihrer Choreographie Akrobatik- und Flugelemente sowie Haltefiguren. Mit dabei war auch die Ustermerin Lilo Brügel. Sie und ihre Turnkameradinnen erhielten ebenfalls ein dreifaches «Ja» von der Jury.
Welche Talente effektiv ins Halbfinale einziehen können, wird am 22. Februar bekannt gegeben. Bruno Ciervo indes hat bereits verraten, dass er den Einzug nicht geschafft hat (wir berichteten). Für die Halbfinalqualifikation hätte er unter die besten 24 kommen müssen.
Ebenfalls bereits in der ersten Runde gescheitert ist der Laupner Beat Schläpfer, der mit einer Hundeshow zum «grössten Schweizer Talent» werden wollte (wir berichteten). Sein Auftritt in der am vergangenen Mittwoch ausgestrahlten Sendung stiess nur bei Christa Rigozzi auf Wohlwollen. (jes)
Erstellt: 05.02.2012, 15:39 Uhr
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