• Bezirk Hinwil
  • Bezirk Uster
  • Bezirk Pfäffikon
  • Blaulicht
  • Sport
  • Überregional
  • Agenda
  • Life

Gemeinderat will sich gegen Asylzentrum wehren

Aktualisiert am 01.02.2012 4 Kommentare

Nach den Erfahrungen mit den Flüchtlingen des Balkan-Kriegs, die sich weigerten in die ehemalige Militäranlage einzuziehen, wachst der Widerstand in der Turbenthaler Bevölkerung gegen das geplante Asylzentrum.

Einst Bloodhound-Stellung - jetzt soll in der Schmidrüti ein Asylzentrum entstehen. (Archivbild: David Kündig)

Einst Bloodhound-Stellung - jetzt soll in der Schmidrüti ein Asylzentrum entstehen. (Archivbild: David Kündig)

Artikel zum Thema

Korrektur-Hinweis

Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.

Nach der aargauischen Gemeinde Bettwil wehrt sich auch Turbenthal im zürcherischen Tösstal gegen ein Asylzentrum. Der Gemeinderat hat dem Bundesamt für Migration per E-Mail eine Absage erteilt, wie Gemeindepräsident Georg Brunner am Mittwoch auf Anfrage der sda sagte.

Der Gemeinderat erachtet den Standort als ungeeignet. Entscheidend für die Absage waren auch die Erfahrungen, welche die Gemeinde 1999 mit Asylbewerbern gemacht hatte, wie Brunner ausführte. Damals diente die stillgelegte Lenkwaffenbasis im Dorfteil Schmidrüti als Unterkunft für 110 Flüchtlinge aus dem Kosovo.

Einige dieser Flüchtlinge erachteten die Unterkunft als nicht akzeptabel und sie weigerten sich, in die Militärbaracken zu ziehen. Sie argumentierten, das abgelegene Schmidrüti wirke wie ein Gefängnis. Andere protestierten mit einem Hungerstreik gegen die schlechte Behandlung.

(kes/sda)

Erstellt: 01.02.2012, 11:04 Uhr

4

Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

4 Kommentare

Mira Amstutz

02.02.2012, 12:19 Uhr
Melden

Es ist doch tatsächlich unwürdig, Menschen in Militärbaracken, von Stacheldrath umzäunt, zusammenzupferchen, in einem total abgelegenen Fleck, wo es nicht's gibt um die endlose Warterei erträglich zu machen. Hier müsste die Kritik der betroffenen Bevölkerung ansetzen, aber die betreibt lieber rassistische Hetze von der übelsten Sorte. Valzeina (GR) sollte ein Vorbild sein, nicht Bettwil! Antworten




© ZO-Online 2011 Alle Rechte vorbehalten